Staat baut die Unterstützung der beruflichen Weiterbildung aus

Finanzielle Förderung für Weiterbildung steigt

 
Ab dem 01. August 2016 tritt das 3. Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungs-gesetzes (3. AFBGÄndG) in Kraft. Das neue Gesetzt löst zum Zeitpunkt das bisherige „Meister-BaFöG“ab und mit dieser Änderung steigt die staatliche Unterstützung für betriebliche Aus- und Weiterbildung deutlich!

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Seit mittlerweile 20 Jahren unterstützen Bund und Länder Fort- und Weiterbildungen durch Finanzierungen. Insgesamt wurden in dieser Zeit unter dem Begriff „Meister-BAföG rund 1,9 Millionen berufliche Aufstiege zu Fachkräften, Führungskräften und selbstständigen Unternehmerinnen und Unternehmern mit rund 7,4 Milliarden Euro gefördert. Mit der jetzt in Kraft getretenen Novelle berücksichtigt der Gesetzgeber die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und dem neuen Namen “Aufstiegs-BAföG“

Ab 01. August 2016 erhalten Teilnehmer einer Aufstiegsweiterbildung, beispielsweise zum Industriemeister oder Fachwirt damit eine deutlich höhere finanzielle Förderung. Diese Förderung muss, entgegen landläufiger Meinung, nicht zurückgezahlt werden. Sie ist außerdem einkommens- und vermögensunabhängig und gilt mit der Novelle jetzt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen Bachelor-Abschluß besitzen und über entsprechende berufliche Erfahrung verfügen. Darüber hinaus für Studienabbrecher oder Abiturienten mit Berufspraxis, die nach den öffentlich-rechtlichen Fortbildungsregelungen für eine Aufstiegsqualifizierung ohne Erstausbildung zur Prüfung oder zur entsprechenden schulischen Qualifizierung zugelassen werden.

Der Gesetzgeber trägt damit den deutlich veränderten Verhältnissen in der Industrie 4.0 Rechenschaft und berücksichtigt die Dynamik in vielen heutigen Lebensläufen und beruflichen Karrieren.

Mit der Erweiterung der Förderungswürdigkeit steigt auch die Höhe der Zuschüsse. Im Vergleich zur bisherigen Unterstützung erhalten die Teilnehmer 10% mehr, nämlich 40% der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, vom Landratsamt zurückerstattet.

Zudem wurde die Unterstützung jener beibehalten, die aus finanziellen Gründen bislang keine Weiterbildungsmaßnahmen wahrnehmen konnten. Sie können weiterhin optional ein Darlehen in Anspruch nehmen. Das zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank kann nach einem gesonderten Antrag gewährt werden und muss nach Beendigung des Lehrganges, je nach Vereinbarung, ca. zwei Jahre lang in Raten zurückbezahlt werden. Absolventen, die ein Darlehen aufgenommen haben werden mit dem neuen Gesetz bei erfolgreichem Abschluss der Fort- oder Weiterbildung zusätzlich gefördert. So werden Ihnen nochmals 40 % – bisher 25 % – der Verbindlichkeiten erlassen. In der Summe sind somit bis zu 80 % der Kosten einer Weiterbildungsmassnahme förderungsfähig.

Wer eine Ausbildung nicht berufsbegleitend, sondern Vollzeit macht, erhält eine Unterhaltsförderung, die den Lebensunterhalt entsprechend der individuellen Ausgaben unterstützt. Auch hier wurden mit dem neuen Gesetz die Aufschläge, sowie die Einkommens- und Vermögensfreibeträge erhöht. Ebenso wurden die Kinderbetreuungskosten von 113,00 € auf 130,00 € erhöht. Damit erhält ein alleinstehender Teilnehmer ab sofort 768,00 € an Förderung, anstatt wie bisher 697,00 €.

Das Beste kommt aber nach dem Abschluss: Wer nach dem Meister, Techniker oder Fachwirt den Betriebswirt machen möchte, der erhält dieselbe Förderung erneut!

Nähere Infos für Interessenten findet man unter www.aufstiegs-bafoeg.de oder beim zuständigen Landratsamt (Amt für Ausbildungsförderung) des Wohnortes.

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Wegweiser im Dschungel der Chancen und Möglichkeiten

15. Stuttgarter Weiterbildungstag

 
Der 15. Stuttgarter Weiterbildungstag bietet unter dem Titel „Entscheide Dich! – Die Weiterbildungsmesse“ Interessierten an beruflicher Fortbildung, Aus- und Weiterbildung Unterstützung und Informationen aus erster Hand rund um das Thema Karriere im Beruf. Die Veranstaltung findet am 23. September 2016, von 10 bis 18 Uhr im TREFFPUNKT Rotebühlplatz statt. Der Eintritt ist wie auch in den letzten Jahren frei.

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In der digitalisierten und immer komplexer werdenden Arbeitswelt der Industrie 4.0 ändern sich auch die Lebensläufe. War es noch vor Jahren ein Zeichen mangelnder Qualifikation, wenn im Lebenslauf viele Zwischenstationen aufgelistet waren, ist es heute gang und gäbe, den Arbeitsplatz und Arbeitgeber in kleiner werdenden Abständen zu wechseln.

Nicht nur ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen sich in diesem dynamischen Umfeld die Frage, wie sich die eigene Karriere erfolgreich gestalten lässt. Lebenslanges Lernen und permanente Anpassung an ein sich verändertes Arbeitsumfeld sind Herausforderungen, die sich nur mit entsprechenden Weiterbildungen meistern lassen.

Das Feld der Möglichkeiten ist scheinbar unendlich und entsprechend schwierig ist es, hier die richtige Wahl zu treffen, die richtige Weiterbildung beim passenden Anbieter zu finden oder sich zwischen einfachen Workshops und aufwändigen Lehrgängen mit Zertifikat zu unterscheiden. Darüber hinaus wissen nur wenige wirklich um die zahlreichen Fördermöglichkeiten, die Bund und Länder Teilnehmern an Fort- und Weiterbildungen zugestehen. So unterstützt das neue Aufstiegs-BAföG nun seit 1. August auch Studienabbrecher und Bachelor-Absolventen aktiv bei der Gestaltung der eigenen Karriere.

Stuttgarter Weiterbildungstag verschafft Abhilfe

Ein Wegweiser in diesem Dschungel der Chancen und Möglichkeiten ist der Stuttgarter Weiterbildungstag, der in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal stattfindet. Besucher haben hier die Chance mehr als 30 Bildungseinrichtungen mit deren Angebot kennenzulernen, Einschätzungen und Antworten von Fachleuten zu erhalten.

Zusätzliche Orientierung bieten zahlreiche Vorträge zu Fördermöglichkeiten, zu Branchen mit dem höchstem Zukunftspotential, darüber wie man Entscheidungen richtig fällt, wie man im Sinne des Tangos eine gute Führungskraft wird und was darüber hinaus die Stimme über das eigene Ich aussagt.

Das sind aber längst nicht alle Vorträge. Wiedereinsteiger berichten über die Rückkehr in den angestammten Beruf, Interessierte erfahren, wie vielfältig heute Ausbildung sein kann und wie man mit einer Lehre beginnend den Master-Abschluss macht, oder in welchen Umfang ausländische Abschlüsse anerkannt werden und nicht zuletzt, wie man erfolgreich ein Bewerbungsgespräch führt. Begleitend hierzu gibt es als spezielles Angebot den Bewerbungsmappencheck.

Expertenberatung, Verkostung und Unterhaltung

Für Besucher, die noch tiefer einsteigen wollen, finden weitere Eindrücke in diversen Gesprächsrunden über Erfahrungen aus Fort- und Weiterbildungen. Oder sie lassen sich direkt und individuell von Weiterbildungsberatern in einem halbstündigen Gespräch beraten.

Für Abwechslung und Entspannung innerhalb des Angebots an Informationen sorgt Antenne 1 mit einem Glücksrad, bei dem es dem Thema entsprechende Gewinne gibt – vom Gutschein für einen Adobe Photoshop-Kurs bis hin zu einem Tablet. Der Sender bietet darüber hinaus ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für Kinder.

Wissen macht hungrig und wer bei so viel Information Appetit bekommt, lässt sich – gegen einen Unkostenbeitrag von 1,50 € – von Mitarbeitern des IB-Hotels am Wallgraben sein eigenes Wrap kreieren.

Weitere Informationen zum 15. Stuttgarter Weiterbildungstag sowie das komplette Programm mit allen Ausstellern sind auf der Internetseite www.stuttgarter-weiterbildungstag.de abrufbar. Entscheide Dich! – Die Weiterbildungsmesse.

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Qualitätsmanagement – mehr als einfach nur Kontrolle?

Permanente Verbesserung als Wettbewerbsfaktor

 
In vielen Unternehmen sorgen heute schon umfangreiche Qualitätsmanagementsysteme für die permanente Verbesserung innerbetrieblicher Prozesse. Qualität ist damit nicht nur ein plakatives Marketing-Argument, sondern ein unverzichtbarer Wettbewerbsvorteil für jedes Industrieunternehmen. Ein neuer Lehrgang mit IHK-Zertifikat im Bereich der beruflichen Fortbildung trägt der hohen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften nun Rechnung.

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Qualität – “Made in Germany“ ist vielen ein Begriff. Steht er doch in der Summe für die „gute Beschaffenheit eines Produkts“. In der Realität heutiger industrieller Produktion verbirgt sich hinter diesem einfachen Begriff ein detailliertes und komplexes Konzept. Unternehmen stellen auf diese Weise sicher, dass alle Prozesse auf dem Weg zum Endprodukt permanent auf dem Prüfstand stehen. Erst die lückenlose Sicherung der Qualität aller Produktionsschritte garantiert auch die konsistente Qualität des Endprodukts. Ein anspruchsvolles Unterfangen in der heutigen arbeitsteiligen und hochkomplex strukturierten Arbeitswelt, das alle Beteiligten jeden Tag vor neue Herausforderungen stellt.

Die Einführung und der Betrieb eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) machen interne Abläufe transparent und zeigt Verbesserungspotenziale über standardisierte Bewertungssysteme auf. Eine besondere Herausforderung ist hierbei die praxisnahe und pragmatische Gestaltung und Realisierung von Optimierungsvorschlägen.

Aufgrund der Praxisnähe und der rasant steigenden Bedeutung des Qualitätsmanagements in allen Bereichen und auf allen Ebenen der Industrie- und der Dienstleistungsunternehmen, entsteht ein ständig wachsender Bedarf an Mitarbeitern mit einer beruflichen Ausbildung, die Qualitätsstandards verstehen, bewerten, einführen und umsetzen können. Da sich der Bedarf an Mitarbeitern nicht alleine durch akademisch qualifizierte Absolventen decken lässt, entstand in den letzten Jahren ein dringender Bedarf im Bereich der betrieblichen Qualifikation oder beruflichen Fortbildung zu diesem Thema.

Diese Lücke schließt nun ab Herbst in Ludwigsburg und Weilimdorf ein neues Angebot in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der Verein zur Förderung der Berufsbildung e.V. (VFB) und das Berufsförderungswerk Schömberg (BFW) haben in Kooperation ein interdisziplinäres Modell entwickelt und bieten die Möglichkeit, sich im Bereich Qualitätsprüfung in der Produktion zum ausgewiesenen Experten und Spezialisten mit IHK-Zertifikat weiterzubilden.

Die theoretischen Inhalte werden hierbei in den Schulungsräumen des VFB in Ludwigsburg vermittelt, praktischen Anwendungsmethoden erfahren die Kursteilnehmer im modernen Messlabor des BFW in Stuttgart-Weilimdorf.

Innerhalb von 4 Monaten werden die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten unterrichtet und geübt, die nötig sind, um selbstständig als Qualitätsprüfer in der Produktion tätig zu sein. Dabei wurde das bewährte Konzept der IHK-Fachkräfte angewandt, bei dem die Inhalte in einer Grund-, einer Aufbau- und einer Anwenderstufe erarbeitet werden.

Weitere Informationen finden sich unter dieser Adresse:

https://www.vfb-campus.de/weiterbildung/veranstaltungen/veranstaltung-detail/kurs/712002/

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4. Innovationstag Fachkräfte in Berlin

4. Innovationstag Fachkräfte in Berlin
Die Zukunft der Aus- und Weiterbildung im Fokus
 
„Wandel der Arbeit“ – das zentrale Thema beim 4. Innovationstag Fachkräfte der Region am 15.06.2016 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Zahlreiche Vertreter von Bildungsträgern, IHKs und Unternehmen trafen sich in der Hauptstadt, um im bundesweiten Austausch Impulse und Anregungen für die Arbeit in der beruflichen Weiterbildung zu bekommen.

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Das überzeugend gestaltete Programm präsentierte hochkarätige Referenten und Redner, unter anderem sprachen der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Dr. Martin Wansleben und Thorsten Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das Thema „Fachkräfte“ wurde dabei nicht nur in Reden und Vorträgen, sondern auch in Workshops, Interviews, Erfahrungsaustauschkreisen und nicht zuletzt in Gesprächen der Tagungs-Teilnehmer thematisiert.

Die weiteren Themenfelder waren aktuell und vielfältig gewählt, wie die beruflichen Hintergründe der Teilnehmer. So standen die Themen Digitales Lernen bzw. E-Learning in der Beruflichen Weiterbildung, Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, regionale Projekt- und Netzwerkarbeit, Arbeitswelt 4.0 und Fachkräftesicherung auf der Tagesordnung.

Martina Tetz, für den VFB, Verein zur Förderung der Berufsbildung e.V. vor Ort, konnte sich bereits am Vormittag mit Teilnehmenden aus verschiedenen Bundesländern austauschen und am Nachmittag im Workshop „Chancen und Herausforderungen für die Aus- und Weiterbildung – Digitales Lernen“ mitdiskutieren.

Das seit Jahren auf der Tagesordnung stehende, aber oft vertagte Thema präsentierte Dr. Julia Behrens von der Bertelsmann Stiftung in einem spannenden Vortrag. Ausführlich wurden hierbei Bereiche, in denen Digitales Lernen schon heute Alltag ist, thematisiert. Die fortschreitende Entwicklung zum „Lernen 4.0“ in Arbeitswelt und Freizeit beginnt mit Anleitungen zum Fliesenlegen auf YouTube und setzt sich fort im Digitalen Klassenzimmer innerhalb der beruflichen Weiterbildung. Entsprechend angeregt und interessant gestaltete sich die anschließende Diskussion der Teilnehmer.

„Der überregionale Austausch ist wirklich wertvoll“, berichtet Tetz nach ihrer Rückkehr . „Man bekommt einen Überblick, wie andere Bildungseinrichtungen Herausforderungen, beispielsweise die Qualifizierung von Flüchtlingen und die Digitalisierung der Arbeitswelt, angehen. Diese Anregungen und Ideen fließen jetzt direkt in unsere Arbeit in der beruflichen Weiterbildung ein.“

Wesentlich wären auch die regionalen Unterschiede in der Aus- und Weiterbildung. Während in Baden-Württemberg, speziell im Großraum Stuttgart, Unternehmen eine große Auswahl an Fachkräften mit entsprechenden Qualifikationen vorfinden, haben Unternehmen in anderen Regionen Schwierigkeiten qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden.

„Eine Unternehmerin erzählte, dass sie 2015 allen Mitarbeitern, vom Meister bis zum Azubi, das gleiche, hohe Weihnachtsgeld ausgezahlt hat“, berichtet Martina Tetz vom VFB, „um ihre beruflich und durch IHK-Abschlüsse qualifizierten Mitarbeiter zu halten, geht sie Wege, die für unsere Unternehmen im Südwesten nicht vorstellbar sind.“

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Der Management-Referent (IHK)

Der Management-Referent (IHK)
Neue Qualifizierung für Studienabbrecher und Akademiker
 
Durch die steigenden Zahlen an Studienabsolventen wie Studienabbrechern stellt sich in den letzten Jahren immer mehr die Frage, wie diese für Positionen in der Wirtschaft und der Verwaltung fit gemacht werden können. Der neue IHK-Zertifikatslehrgang zum Management-Referent bereitet auf anspruchsvolle Positionen mit eigenverantwortlichen Tätigkeiten vor und verhindert somit, vorhandene Potentiale zu verschenken.

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Die Vielzahl an Personen, die eine grundsätzliche Befähigung für eine Arbeitsaufnahme vorweisen, denen aber die berufsbezogenen Qualifikationen fehlen, stellen Arbeitgeber und Personaler vor eine große Herausforderung. Wenn Bewerberinnen und Bewerber Ihre Praxiserfahrung entweder nicht nachweisen können, oder durch ein abgeschlossenes Studium als fachlich über- aber praktisch unterqualifiziert gelten, haben es Unternehmen schwer, sich für diese zu entscheiden.

Bisher wurden die Stellenangebote in der Wirtschaft und Verwaltung vorzugsweise mit Personen besetzt die sich dazu auf direktem Weg qualifiziert haben, z.B. durch klassische Ausbildungen oder ein BWL-Studium. Inzwischen wird deutlich, dass in Zukunft wegen des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels neue Weiterbildungsmöglichkeiten zur Qualifizierung von Personen ohne diesen Werdegang gefunden werden müssen.

Um diese Herausforderung praktisch und zügig anzugehen, startet am 18. Juli zum ersten Mal der neu gestaltete Lehrgang mit IHK-Zertifikat „Management-Referent“ beim Verein zur Förderung der Berufsbildung e.V. in Ludwigsburg. In der 6 monatigen Qualifizierung wird auf breiter Basis wichtiges Know-How für den Berufseinstieg und den beruflichen Alltag vermittelt.

Vor allem Absolventen der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Naturwissenschaften und Studienabbrecher, aber auch Akademikern aus dem Ausland ohne Berufserfahrung in Deutschland fehlt oft die nötige Basis für einen sofortigen Einsatz in den Unternehmen. Ebenso können Wiedereinsteiger mit bereits vorhandenen Erfahrungen im kaufmännischen und verwaltenden Bereich von der Qualifizierung profitieren.

Die bei der Zielgruppe oft fehlenden kaufmännischen Kenntnisse werden praxisnah trainiert. Ebenfalls stehen die Themen EDV, Kommunikation und Konfliktmanagement auf dem Lehrplan.

Auch das heute so wichtige Wirtschaftsenglisch wird in 160 Unterrichtsstunden geübt. Am Ende des Kurses soll jeder Teilnehmende in der Lage sein, Themen auf Englisch zu präsentieren, eine englischsprachige Besuchergruppe durch ein Unternehmen zu führen und eine Konferenz via Skype auf Englisch zu moderieren.

Dass sich der Lehrgang dabei stark an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts orientiert, zeigt sich außerdem darin, dass die Teilnahme durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Job-Centers gefördert werden kann.

Weitere interessante Informationen zum Kurs

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IHK-Weiterbildung - eine echte Alternative zum Studium

IHK-Weiterbildung - eine echte Alternative zum Studium
Karriere
 
“Lebenslanges Lernen” ist das Schlagwort für Unternehmen und Arbeitnehmer, die wettbewerbsfähig bleiben wollen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region Stuttgart werden stetig den Anforderungen der Wirtschaft angepasst und stellen damit die Basis zukünftiger Erfolge sicher.

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Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten prägen das Angebot der unterschiedlichen Träge von Ausbildung und Weiterbildung in der Region Stuttgart.

So bieten die Bildungseinrichtungen der Industrie- und Handelskammern im Rahmen der sogenannten “IHK-Aufstiegsbildung” berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten in Praxisstudiengängen mit bundesweit anerkanntem IHK-Abschluss an.

Die erste Stufe der beruflichen Weiterbildung qualifiziert erfahrene Praktiker für Leitungs- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene. Im kaufmännischen Bereich sind die Fachwirte die branchenspezifischen „Generalisten" und die Fachkaufleute die funktionsspezifischen Fachkräfte. Technische Fachwirte und Medienfachwirte stehen an der Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem technischen Unternehmensbereich. Die Industriemeister sind qualifizierte gewerblich-technische Führungskräfte. Neu im Bereich der gewerblich-technischen Weiterbildung bieten die regionalen IHK-Bildungseinrichtungen die Qualifizierung zum Industrietechniker Maschinenbau an.

Bildungssystem ist mannigfaltig

Die Vielfältigkeit des deutschen Bildungssystems zeigt sich in den unterschiedlichen Wegen, die eine Karriere nehmen kann:

• so ist beispielsweise in Baden-Württemberg beruflich Qualifizierten mit Meisterprüfung oder anderer gleichwertiger beruflicher Fortbildung (zum Beispiel der Fachwirt oder Fachkaufmann) der allgemeine Hochschulzugang eröffnet

• Fortbildungsabschlüsse mit IHK-Prüfung wie Fachwirte, Fachkaufleute und Meister sind nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen auf dem Niveau 6 eingestuft. Damit befinden sich diese Abschlüsse auf derselben Stufe wie der Bachelorabschluss der Hochschulen

• Geprüfte Betriebswirte, Geprüfte Technische Betriebswirte und das Profil zum Geprüften Berufspädagogen bilden die zweite und höchste Stufe der IHK-Aufstiegsbildung. Sie haben sich bereits als Fachkaufmann, Fachwirt oder Meister bewährt und qualifizieren sich nun für die Übernahme eigenverantwortlicher Führungs- und Managementaufgaben

• Mittlerweile sind die IHK-Abschlüsse zum Geprüften Betriebswirt und dem Geprüften Technischen Betriebswirt dem Niveau 7 im Deutschen Qualifikationsrahmen zugeordnet. In diese Stufe waren bislang nur Master- und gleichgestellte Abschlüsse des Hochschulbereichs zugeordnet

Beruflich und hochschulische Bildung ist gleichwertig

Die Entscheidung verdeutlicht die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung und bringt zum Ausdruck, dass Bildungsformate, die für unterschiedliche Handlungsfelder qualifizieren, das gleiche Anforderungsniveau aufweisen können. Damit wird die hohe Qualität der beruflichen Weiterbildung europaweit festgeschrieben und anerkannt.

Wie flexibel die Angebote in der beruflichen Weiterbildung darüber hinaus sind, verdeutlichen spezielle, modular aufgebaute IHK-Praxisstudiengänge für „Durchstarter“. Die Teilnehmer haben hier die Möglichkeit gleich bei Anmeldung zum Fachwirt oder Fachkaufmann die zweite Stufe, die Betriebswirtsebene, mit zu buchen. Der Einstieg in den Geprüften Betriebswirt, bzw. Geprüften Technischen Betriebswirts erfolgt hier direkt im Anschluss des Fachwirts. Sie durchlaufen beide Weiterbildungsstufen in einem Zug und sparen somit Zeit und Geld.

Neben der klassischen Aufstiegsbildung bieten die regionalen IHK-Bildungseinrichtungen noch weitere Praxisstudiengänge mit IHK-Prüfung an, wie z.B. die Ausbildung der Ausbilder. Teilnehmer, die nach der Betriebswirtsebene einen internationalen und universitären Abschluss anstreben, können den Professional Master of Science (MSc) in mittlerweile sechs verschiedenen Fachrichtungen als berufsbegleitenden Kooperationslehrgang absolvieren.

Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung als Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands - ein Erfolgsmodell in der Region Stuttgart.

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Zwei Karrierecoaches im Gespräch

Zwei Karrierecoaches im Gespräch
Tipps

Jeder Mensch wählt seinen eigenen, individuellen Berufsweg. Genauso individuell muss die weitere Karriereplanung angegangen werden. Aber wer hilft einem im Dschungel der „Weiterbildungsmöglichkeiten“ weiter? Wer sagt einem, was für einen selbst der beste Weg ist?

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Mario Stolfi vom „Verein zur Förderung der Berufsbildung“ und Melanie Maier vom „GARP Bildungszentrum“ sind Karrierecoaches – das klingt nicht nur cool, die beiden sind auch echte Ratgeber in puncto individuelle Karriereplanung.

Denn die wenigsten von uns kennen alle Tricks und Möglichkeiten in der Ausbildung und Weiterbildung. Für viele endet die Karriereplanung mit der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag, der Rest ergibt sich von selbst. Das dem nicht so sein muss, dafür stehen die beiden Coaches im Folgenden Rede und Antwort:

Wie geht das los mit der Karriereberatung?

Maier: „Meist kommen die Anfragen für ein Karrieregespräch per Email oder Telefon ins Haus. Entweder die Interessierten haben sich bereits mit einem Lehrgang angefreundet - oder sind noch völlig offen und wollen sich erst einmal einen Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten verschaffen.“

Beim Termin vor Ort ist der Ablauf meist wie folgt: Nach der Begrüßung gehen wir auf den individuellen Lebenslauf des Interessenten ein.

Maier: „Es tut den Interessenten gut, erst einmal zu erzählen, was sie denn bisher beruflich gemacht haben, welche unterschiedlichen Wege sie gegangen sind, wo Hürden überwunden oder Stärken gefunden wurden“.

Stolfi: „Hierbei ist es wichtig die Vorstellung herauszuarbeiten, die die jeweiligen Menschen für sich meist bereits getroffen haben. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Welche Tätigkeiten können Sie sich vorstellen? In welche Richtung wollen sie gehen? In der IHK-Weiterbildung gibt es ganz viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Entweder man spezialisiert sich auf ein bestimmtes Thema und macht hierzu sehr gezielt ein Seminar oder einen Workshop. Oder man entscheidet sich für eine etwas tiefgreifendere Weiterbildung im IHK-Zertifikatsbereich. Hier bieten sich z.B. die neu entwickelten IHK-Fachkräfte an. Man kann sich aber auch über eine Weiterbildung in Richtung Personalführung, Organisation oder dergleichen qualifizieren, dann käme eine sog. IHK-Aufstiegsweiterbildung zum Beispiel zum Fachwirt, Industriemeister oder Bilanzbuchhalter in Frage.“

Sie gehen, je nachdem für welchen Kurs ihr Gegenüber sich interessiert, individuell auf jeden Fall ein. Was ist Ihnen hierbei besonders wichtig?

Stolfi: „Individuell heisst, dass man zuerst einmal alle wesentlichen Parameter abklärt. Passen die Zugangsvoraussetzungen? Wo muss man diese beantragen? Was muss man beachten? Bevor wir hier einen Überblick über den weiteren Ablauf geben, informieren wir ausführlich über die Inhalte und Anforderungen, beispielsweise auch Fördermöglichkeiten. Aktuell gibt es fast für jeden Lehrgang eine staatliche Förderung – das erleichtert einem die Entscheidung eine Weiterbildung zu absolvieren meist sehr. Zudem unterstützen auch immer mehr Firmen die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – entweder monetär oder mit flexibleren Arbeitszeiten."

Maier: „Eine langjährige Weiterbildung ist wie ein Hobby: es kostet Geld, Zeit und Nerven!“. Daher sollte man sich diesen Schritt gut überlegen und in Ruhe mit dem Umfeld klären. Zudem ist es wichtig einen passenden Bildungsträger zu finden, bei dem man sich wohl und gut aufgehoben fühlt. Und wie immer gilt: es gibt keine dummen Fragen! Wir freuen uns auf jeden Interessenten, weil hinter jedem eine spannende Geschichte liegt und immer eine noch spannendere Zukunft zu gestalten ist.

Interessenten für ein Karrieregespräch melden sich direkt bei Mario Stolfi oder Melanie Maier für eine erste Terminvereinbarung.

Beratung in Ludwigsburg und Böblingen

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Vom Industriemechaniker zur Führungsposition mit Verantwortung

Vom Industriemechaniker zur Führungsposition mit Verantwortung
Karriere mit Lehre
 
Innerbetriebliche Qualifikation von Mitarbeitern ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Mehrzahl mittelständischer Betriebe der Region Stuttgart. Wie man Weiterbildungsmöglichkeiten optimal nutzt und sich damit vom Mechaniker zur Führungskraft mit Verantwortung entwickelt, zeigt das Beispiel von Qerim K. und seinem Aufstieg bei SPINNER automation GmbH.

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Qerim K. hat ein Ziel und das hat er immer im Blick: er will sich weiterentwickeln. Der 27-Jährige ist ausgebildeter Industriemechaniker und fertigt Maschinenteile bei Spinner Automation in Markgröningen. Ein interessanter Beruf, der viel fordert und Spaß macht.

Für Qerim ist es der Einstieg in eine Karriere, die ihn im Betrieb weiterbringen und ihn als Mitarbeiter im Unternehmen halten soll. Eine echte Win-Win-Situation und kein Einzelfall in den vielen mittelständischen Unternehmen der Region Stuttgart, in denen die Mitarbeiter als Teil der Firmenfamilie betrachtet werden. Genau aus diesem Grund setzen viele Unternehmen auf die betriebliche Weiterbildung und nicht auf externe Fachkräfte. So auch im Fall von Qerim, hier kam der Impuls zur Weiterbildung aus dem Management, weil man dort das Potential des jungen Industriemechanikers erkannte. Zu seinen Aufgaben als Mechaniker sind nun, durch die Weiterbildung zum Industriemeister einige dazugekommen.

Die Voraussetzung – eine abgeschlossene Ausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung – erfüllt Qerim. Nun heißt es eineinhalb Jahre büffeln und das dreimal in der Woche nach Feierabend beim Verein zur Förderung der Berufsbildung e.V – kurz VFB, in Ludwigsburg die Schulbank drücken.

Die Inhalte der Weiterbildung sind unter anderem VWL, BWL und Rechnungswesen, aber auch alles zum Thema Teamführung.

Eine Doppelbelastung, die sich aber lohnt. Nicht nur für den Mitarbeiter, sondern auch für das Unternehmen, das eine Führungskraft mit entsprechendem innerbetrieblichen Know-how gewinnt. Das Unternehmen ist so sehr von Querim und der Fortbildung überzeugt, dass der 27-Jährige bereits jetzt die zukünftige Führungsposition einnimmt. Eine Entwicklung Dank der betrieblichen Weiterbildung, die Querim nicht bereut.

 

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Weiterbildung schlägt Brücke zur beruflichen Praxis

Weiterbildung schlägt Brücke zur beruflichen Praxis
Berufliche Qualifikation
 
Qualifikation zur IHK-Fachkraft: Neues Angebot soll frisch Ausgebildete, Wiedereinsteiger und andere Mitarbeiter praxisnah für besondere Aufgaben fit machen.

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In der jüngsten Vergangenheit war der Übergang von Ausbildung in den Beruf immer eine Herausforderung an die Unternehmen. Frisch ausgebildete, motivierte Absolventen kommen oftmals mit einem übergreifenden Basiswissen und sollen in der spezialisierten Fachabteilung Anschluss finden.

Seit 2016 bieten die drei IHK-Bildungseinrichtungen in der Region Stuttgart eine drei- bis viermonatige Weiterbildung zur „IHK-Fachkraft“ an. Das neue IHK-Zertifikat kann in elf kaufmännischen und vier technischen Fachgebieten erworben werden. Diese Qualifizierung schließt die Lücke und bereitet Absolventen auf den jeweiligen beruflichen Einsatz vor. Gleichermaßen eignet sich die Qualifizierung für Wiedereinsteiger und Mitarbeiter, welche sich für den Einsatz in der betrieblichen Fachabteilung vorbereiten möchten. Die IHK-Fachkraft wird in folgenden Fachrichtungen angeboten:

  • IHK-Fachkraft Rechnungswesen
  • IHK-Fachkraft Lohn und Gehalt
  • IHK-Fachkraft Controlling
  • IHK-Fachkraft Management-Assistenz
  • IHK-Fachkraft Personalmanagement
  • IHK-Fachkraft Personalentwicklung
  • IHK-Fachkraft Im- und Export
  • IHK-Fachkraft Einkauf
  • IHK-Fachkraft Vertrieb
  • IHK-Fachkraft Marketing
  • IHK-Fachkraft für Datenschutz
  • IHK-Fachkraft für CNC-Technik 
  • IHK-Fachkraft Qualitätsprüfer in der Produktion

 

Eines der vielen Qualitätsmerkmale ist der einheitliche Aufbau der Qualifizierung. In einer Grundstufe erfahren die Teilnehmer das jeweilige Basiswissen des betrieblichen Funktionsbereiches. Dieser Inhalt wird nach der Aufbaustufe, welche das theoretische Wissen weiter vertieft, in einem schriftlichen lehrgangsinternen Test geprüft. Als dritter und letzter Baustein bildet die Anwenderstufe die Praxiseinheit, in der die Teilnehmer das erlernte theoretische Wissen anhand unternehmensbezogener Beispiele in die Praxis umsetzen. Diese endet wiederum mit einem projektbezogenen Fachgespräch und führt damit zur Qualifikation als IHK-Fachkraft.

Die Lehrgänge finden immer jeweils im Frühjahr und im Herbst in der Region Stuttgart statt. Sie dauern circa 3-4 Monate berufsbegleitend. Bei regelmäßiger Teilnahme, bestehen des Abschlusstests und erfolgreicher Erstellung der Projektpräsentation erhalten die Teilnehmer ein IHK-Zertifikat.

Die IHK-Fachkräfte werden über die Fachkursförderung durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Personen, welche in Baden-Württemberg wohnen oder arbeiten werden mit 30% der Teilnahmegebühren, bzw. mit 50%, wenn sie älter als 50 Jahre sind, unterstützt.

Weitere Informationen zu den IHK-Fachkräften finden Sie hier.

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Betriebswirt jetzt dem Master gleichgesetzt

Betriebswirt jetzt dem Master gleichgesetzt
Berufliche Weiterbildung
 
Die hohe Qualität der berufsbegleitenden Ausbildung und Weiterbildung wird erneut bestätigt: Der Abschluss "Geprüfter Betriebswirt / Geprüfter Technischer Betriebswirt" steht auf einer Stufe mit dem Masterabschluss der Hochschulen.

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Erwachsenenbildung und betriebliche Weiterbildungsmöglichkeiten bieten die Möglichkeit neben dem Beruf weitere Qualifikationen zu erwerben und erhöhen damit die Karrierechancen jedes Mitarbeiters. Wie lassen sich jedoch die verschiedenen Qualifikationen gegenüberstellen und innerhalb des deutschen Bildungssystems vergleichbar machen?

Abhilfe und Transparenz schafft hier der 2011 entwickelte „Deutsche Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen“ (DQR) auf Grundlage des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) entwickelt. Der DQR beschreibt auf acht Niveaustufen fachliche und personale Kompetenzen, an denen sich die Einordnung der Qualifikationen orientiert, die in der allgemeinen, der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung erworben werden. Die Niveaus haben eine einheitliche Struktur. Sie beschreiben jeweils die Kompetenzen, die für die Erlangung einer Qualifikation erforderlich sind. Der DQR unterscheidet dabei zwei Kompetenzkategorien: „Fachkompetenz“, unterteilt in „Wissen“ und „Fertigkeiten“, und „Personale Kompetenz“, unterteilt in „Sozialkompetenz und Selbständigkeit“.

Die Einstufung in Stufen des DQR hilft Absolventen z. B. bei Bewerbungen Ihre eigene berufliche Kompetenz verständlich zu präsentieren. Außerdem wird durch den DQR die Gleichwertigkeit der IHK-Praxisstudiengänge mit akademischen Abschlüssen verdeutlicht.

Für Absolventen der beruflichen Ausbildung und Weiterbildung in Deutschland gilt: Weiterbildung und Fortbildungsabschlüsse mit IHK-Prüfung wie Fachwirte, Fachkaufleute und Meister sind nach dem DQR auf dem Niveau 6 eingestuft.

Damit befinden sich diese Weiterbildungsmöglichkeiten auf derselben Stufe wie der Bachelorabschluss der Hochschulen. Auf ihren Sitzungen im März 2016 haben die DQR-Gremien beschlossen, die folgenden Weiterbildungssabschlüsse dem DQR-Niveau 7 zuzuordnen:

  • Geprüfter Berufspädagoge/Geprüfte Berufspädagogin
  • Geprüfter Technischer Betriebswirt/Geprüfte Technische Betriebswirtin
  • Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz

Damit findet ein mehrjähriger Beratungsprozess seinen erfolgreichen Abschluss und bestätigt die Qualität der beruflichen Weiterbildung und Erwachsenbildung.

Neben dem Strategischen Professional (IT) waren dem Niveau 7 bislang nur Master- und gleichgestellte Abschlüsse des Hochschulbereichs zugeordnet. Die Entscheidung verdeutlicht die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung. Sie bringt erneut zum Ausdruck, dass Bildungsformate, die für unterschiedliche Handlungsfelder qualifizieren, das gleiche Anforderungsniveau aufweisen können. Die hohe Qualität der beruflichen Weiterbildung in Deutschland wird europaweit verdeutlicht.

Der DQR trifft ausschließlich Aussagen über Kompetenzniveaus. Neue Berechtigungen sind mit diesen wie mit den zuvor getroffenen Zuordnungen nicht verbunden. Insbesondere haben sie keine rechtlichen Konsequenzen, die die Zulassung zu Bildungsgängen, die Anrechnung oder Anerkennung von Bildungsergebnissen oder tarif- und laufbahnrechtliche Einstufungen betreffen.

Das bedeutet beispielsweise, dass der Erwerb des Masterabschlusses nach wie vor nur durch ein entsprechendes Hochschulstudium möglich ist. Es ist vorgesehen, die zutreffende EQR-/DQR-Zuordnung künftig auf den jeweiligen, bereits zugeordneten Zeugnissen auszuweisen. Da zunächst in den einzelnen Bildungsbereichen die erforderlichen verwaltungsrechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, wird dies schrittweise erfolgen.

Mehr Informationen

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Finanzielle Förderung für berufliche Weiterbildung

Finanzielle Förderung für berufliche Weiterbildung
Geld vom Staat

Erwachsenenbildung und Betriebliche Weiterbildung sind für die Zukunft des Standorts Deutschland wesentlich und werden daher entsprechend mit staatlichen Mitteln unterstützt. So fördert der Staat Teilnehmern eines Lehrgangs die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Im Folgenden stellen wir die wesentlichen staatlichen Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten in der Beruflichen Weiterbildung vor.

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Möglichkeiten der Förderung gibt es viele, oft in Abhängigkeit von Alter und Leistungen, manche werden in Form von Darlehen, andere als Stipendien ausgegeben. Die wichtigsten sind:

Meister-BaföG oder Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
Für die Praxisstudiengänge mit IHK-Prüfung, die mindestens 400 Unterrichtsstunden (UStd.) umfassen, gibt es nach AFBG einen einkommens- und vermögensunabhängigen finanziellen Zuschuss für Lehrgangs- und Prüfungskosten. Lehrgangsteilnehmer können diesen beim kommunalen Amt für Ausbildungsförderung beantragen, sobald der Lehrgang, zu dem sie angemeldet sind, startet.
Informationen gibt es auch auf www.meister-bafoeg.info

Weiterbildungsstipendium
Finanziell gefördert werden können, junge Fachkräfte nach der dualen Ausbildung, welche jünger als 25 Jahre sind, weniger als drei Jahre Berufspraxis besitzen und besondere Leistungen in Ausbildung und Beruf (z.B. Berufsabschlussprüfung besser als "gut") nachweisen können. Für Förderanträge und Beratung ist die Stelle zuständig, vor der die Berufsabschlussprüfung abgelegt wurde.
Weitere Informationen auf www.stuttgart.ihk.de

Steuerliche Förderung
Die Aufwendungen für Weiterbildungsveranstaltungen können bei der Lohn- bzw. Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden, sofern die Kosten nicht anderweitig erstattet werden. Weitere Auskünfte erteilt das Finanzamt.

Fachkursförderung
Eine Vielzahl der IHK-Zertifikatslehrgänge und Workshops wird durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Förderfähig sind:

  • Beschäftigte aus Unternehmen, wobei entweder der Beschäftigungsort oder der Wohnort der Teilnehmenden in Baden-Württemberg liegen muss
  • Unternehmer, Freiberufler sowie Existenzgründer in Baden-Württemberg, die ihren Unternehmenssitz oder Wohnsitz in Baden-Württemberg haben
  • Gründungswillige, die in Baden-Württemberg wohnhaft oder beschäftigt sind
  • Wiedereinsteiger, die in Baden-Württemberg wohnhaft sind.

Nicht förderfähig sind:

  • Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.

Höhe des Zuschusses:
Der Zuschuss wird gewährt als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von - 30 % der zuschussfähigen Teilnahmegebühren bzw. - 50 % der zuschussfähigen Teilnahmegebühren für Teilnehmende, die mindestens das 50. Lebensjahr vollendet haben.
Weitere Infos unter www.esf-bw.de

Unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Hinweis: Eine Fachkurs-Förderung (ESF) ist nur bei Einmalzahlung möglich.

Bildungsgutschein / AVGS der Agentur für Arbeit
Bei förderfähigen Personen können die Lehrgangsgebühren zu 100% über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit übernommen werden. Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragstellers entscheidet nach einem Beratungsgespräch, ob eine Förderung mittels des Bildungsgutscheins infrage kommt. Der VFB sowie die GARP gehören zu den Bildungsträgern, die - entsprechend der AZAV - zur Annahme von Bildungsgutscheinen berechtigt sind. Für einige Weiterbildungslehrgänge kann bei der Agentur für Arbeit die Übernahme der kompletten Lehrgangskosten beantragt werden.
Weitere Informationen auf www.arbeitsagentur.de


Artikel in der Stuttgarter-Zeitung

http://www.arbeitsagentur.de

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